The Botanist Islay Dry Gin im Test

The Botanist Islay Dry Gin: Ein Gin aus der Heimat der rauchigen Whiskys

The Botanist Islay Dry Gin

Daten und Fakten zum Gin

Name: The Botanist Islay Dry Gin
Hersteller: Bruichladdich
Link zur Webseite
Herkunft: Schottland
Alkoholgehalt: 46 % Vol.
Gin Sorte: Dry Gin
Gin Art: Klassischer Gin
Herstellung: Destilled Gin
Passende Cocktails: Negroni, Gin und Tonic
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Besonderheit des The Botanist Islay Dry Gin

Die Insel Islay in Schottland bringt man eigentlich mit rauchigen und torfigen Whiskys in Verbindung vor allem auch wenn die Destillerie des hier vorgestellten Gins Bruichladdich heißt. Eine Berennerei die weltbekannten Whisky produziert.

Das jemand das Handwerk der Whisky Herstellung kennt und bestens beherrscht bedeutet noch lange nicht, dass diese Destillerie auch hervorragenden Gin produziert. Bei der Wahl der Bontaniclas lässt sich Bruichladdich immerhin nicht lumpen. 22 lokale Botanicals und 9 weitere klassische Gin-Botanicals finden Einzug in den The Botanist Islay Dry Gin. Aber auch hier muss mehr nicht immer besser sein.

Aber genug der skeptischen Worte. Wir sind offen und freuen uns über jeden Gin. Insbesondere wenn er natürlich nach erfolgter Verkostung für sehr gut empfunden wird.

Die Destille in der der Gin gebrannt wird hat übrigens den scharmanten Namen „Uggly Betty“. Es ist ein zusammenbau einer Lomond und Kupferbrennblase und stammt aus der Zeit des 2. Weltkrieges.

Die Flasche in der der The Botanist Islay Dry Gin abgefüllt ist, hat ein relativ schlichtes Design erhalten. Abgesehen von der größe der Flasche die im Ladenregal über alle anderen Ginflaschen ragt, hat das Flaschendesign keinen hohen Wiedererkennungswert. Das Rückenetikett ist transparent gehalten und gibt einen Hinweis auf die zahlreichen verwendeten Botanicals.

Geschmacksphasen des The Botanist Islay Dry Gin

In der Nase zeigt sich zunächst eine doch recht scharfe Alkoholnote die von den 46 % Alkohol stammt. Minze und Menthol ähnliche Aromen verstärken zusätzlich die wahrgenommene Schärfe. Nur schwer können sich weitere Aromen die sich überwiegend als Wacholdernoten erkennbar zeigen an die Oberfläche hindurch kämpfen. Nach einer gewissen Standzeit verringern sich die Alkoholaromen ein wenig und man erkennt besser eine florale Süße die auf den Wacholderaromen getragen wird.

Am Gaumen halten sich die Alkoholaromen zum Glück zurück und lassen Platz für die schönen komplexen Noten dieses Gins. Im Vordergrund – wie soll es auch anders sein – steht der Wacholder, der wunderbar würzige Noten dem The Botanist Islay Dry Gin verleiht. Aber auch süße Aromen von Zitrusnoten, ein Hauch Orangen und florale Noten umschmeicheln den Gaumen.

Im Abgang nehmen wir vollmundige, klare Geschmacksnoten war. Zitrusfrische, Wacholder, Blütennoten, Honig, Kokosnuss und Mandeln treten hier in einer stimmigen Balance auf und verleihen dem The Botanist Islay Dry Gin ein wunderbaren Nachhall.

Trotz der anfänglichen skepsis hat uns der The Botanist Islay Dry Gin in Gänze überzeugt. Trotz dem anfänglichen unruhigen Bouquet haben wir hier einen schönen, runden und zugleich komplexen Gin, der mit Sicherheit ein schönes Plätzchen in unserer Gin-Sammlung erhält.

Verwendete Botanicals im The Botanist Islay Dry Gin

Apfelminze, Birkenblätter, Blätter der Sumpf-Myrte, Kamille, Blüten der Ackerkratzdistel, Holunderblüten, Ginsterblüten, Heideblüten, Blüten des Weißdorns, Wacholderzapfen, Blüten des Labkrauts, Zitronenmelisse, Mähdesüß, Pfefferminzblätter, Beifußblätter, Blüten des Rotklees, Liebstöckelblüten, Rainfarn, Thymianblätter, Wasserminze, Weißklee, Waldsalbeis, Angelikawurzeln, Cassiarinde, Zimtrine, Koriander, Wacholder, Zitronenschalen, Lakritzwurzeln, Organgenschalen, Schwertlilienwurzeln

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The Botanist Islay Dry Gin im Test
9

Gesamteindruck:

9/10

    Design + Geschichte:

    8/10

      Anzahl Botanicals:

      10/10

        Geschmack:

        9/10

          Komplexität:

          9/10

            Geruch

            • Alkoholnote
            • Minze
            • Menthol
            • Restsüße

            Geschmack

            • Wacholder
            • Zitrusnoten
            • Orange
            • Honig
            • Florale Aromen

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