5 Fakten die du über Tonic Water wissen musst!

Gin aber auch Tonic Water erfuhr in letzter Zeit immer mehr Beachtung. Nicht zuletzt auch weil immer mehr Start-ups mit einem besonderen Gin auf sich Aufmerksam gemacht haben.

Durch den Boom des Gin´s rückt auch das Tonic Water immer mehr in den Vordergrund. Doch was ist Tonic Water? Wo hat es seinen Ursprung? Und woraus wird es hergestellt?
Wir von gin-entdecken.de verraten beantworten dir diese Fragen und zeigen dir, was du über die beliebten Tonic’s wissen musst.

Wissenswertes rund um Tonic Water

  1. Was ist Tonic Water?

Tonic Water ist im Prinzip Soda, welches mit Chinin versetzt ist. Jeder Hersteller hat jedoch seine eigene, geheime Rezeptur. Teilweise wird daher auch Zucker und Fruchtaromen beigemischt. Das Bittere am Tonic Water kommt ergo vom Chinin und lässt sich dadurch auch in seine Intensität beeinflussen.

  1. Was ist Chinin?

Chinarinde zur Herstellung von Tonic Water

Chinarinde

Chinin wird aus der Chinarinde gewonnen. Der Name ist etwas irreführend, denn die entsprechenden Bäume sind in Südamerika beheimatet und nicht etwa in China. Es ist also ein natürliches Produkt ohne chemische Zusätze. Nach dem die Rinde geerntet wurde, wird ein weißes, schwer wasserlösliches Pulver hergestellt. Bereits die Rinde hat einen äußert bitteren Geschmack. Neben der Verwendung für Tonic’s, wird Chinin auch bei der Herstellung von Arzneistoffen verwendet.

  1. Wie wurde Chinin entdeckt?

Chinin gilt schon seit langem als Arzneimittel. Schon die Ureinwohner Südamerikas verwendeten das gewonnene Chinin aus der Chinarinde um Krankheiten zu bekämpfen. Durch die Eroberung, allen voran durch Spanien und England, verbreitete sich das Arzneimittel auch in Europa.

Überlieferungen zur Folge soll während der Eroberung Südamerikas, ein mit Malaria erkrankter spanischer Soldat in einen Teich mit Chinarinde gefallen sein und war am nächsten Tag geheilt.

Auch während der Kolonialzeit und der Stationierung englischer Soldaten auf Indien, wurde der geliebte Gin mit chininhaltigem Wasser vermischt um so Malaria vorzubeugen.
Das war auch die Geburtsstunde des „Gin Tonic“.

  1. Wie viel Chinin befindet sich im Tonic Water?

Die Menge Chinin im Getränk wird durch – wie so vieles in Deutschland –  durch eine Verordnung geregelt. Die Aromaverordnung schreibt vor, dass in Spirituosen maximal 300 mg/l Chinin enthalten dürfen. Im Tonic Water und anderen Limonaden liegt die Höchstgrenze bei 85 mg/l. Die Höchstgrenze wird jedoch nur selten ausgereizt, denn Chinin entfaltet schon in geringen Mengen einen deutlich bitteren Geschmack.

  1. Gibt es unterschiede beim Tonic Water?

Unterschiede gibt es definitiv. Jeder Hersteller hat sein eigenes, natürlich streng Geheimes Rezept. Was alle Tonics auszeichnet ist der bittere Geschmack der im Vordergrund steht. Bei der Verwendung weiterer Rohstoffe um sich von der Masse abzuheben gibt es jedoch fast keine Grenzen. Daher werden oft auch Fruchtaromen bei der Herstellung beigemischt. Aber auch schon das verwendete Wasser und die Wasserqualität oder die Intensität der Kohlensäure beeinflussen das Geschmacksbild.

Verschiedene Tonic’s probieren:

B01BP4KU40

 

 

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