Hype um Gin: Darum ist das Kultgetränk so beliebt!

In den letzten Jahren hat ein früheres Kultgetränk einen neuen Hype erfahren, der gute alte Gin. Was aber macht Gin so beliebt und warum trinken selbst junge Menschen den Kulttropfen so gern? In den Bars hat es sich längst etabliert, dass die besten Gin-Sorten in den Regalen auf durstige Kehlen warten, doch auch zu Hause genießen immer mehr Menschen ein Gläschen Gin. Sie sitzen auf dem Sofa, shoppen online, informieren sich, wo sie Polygon Matic kaufen können und nippen immer wieder am edlen Stoff. Es ist die Qualität des Gins, aber es gibt noch mehr Gründe, warum gerade dieses Kultgetränk wieder so richtig auf dem Vormarsch ist.

Der edle Wacholder hat sein Image verändert

Mittlerweile gibt es zahlreiche Ginsorten und beinahe täglich werden es mehr. Denken wir einmal 30 Jahre zurück, hatte Gin einen eher derben Ruf, es war das Getränk der harten Männer. Doch heute sind es längst nicht mehr nur die urigen Typen in den dunklen Kneipen, die sich ein Gläschen Gin schmecken lassen. Heute sind es Frauen und Männer gleichermaßen und die verschiedenen Bedürfnisse werden dabei von den Produzenten mehr und mehr berücksichtigt.

Der heutige Vorteil des Gins liegt darin, dass es eine enorm vielfältige Auswahl an verschiedenen Sorten gibt. Der starke Wacholder-Geschmack wurde dabei etwas reduziert und durch angenehme Aromen abgefedert. Auch hat sich in den letzten 20 Jahren die Optik des Gins verändert. Keine Einheitsflaschen, sondern dekorative Gebinde, in denen der Gin die Bars dieser Welt bevölkert und daher schon rein optisch ansprechender geworden ist.

Und mit dem Hype in der Barszene hat sich der Gin auch in den Wohnzimmern der Menschen etabliert. Die modernen Ginsorten haben den Vorteil, dass sie nicht mehr nur in Form des immer noch beliebten Gin Tonic über den Tresen gehen, sondern auch in Form von Cocktails und anderen Kompositionen.

Vom Britengetränk und Kultgetränk – ein spannender Wandel

Gin galt im Volksmund als das Getränk der britischen Royals, staubte in irgendwelchen Bars vor sich hin und wurde von der jungen und modernen Gemeinschaft kaum wahrgenommen. Und dann die Umkehr, denn plötzlich gehören die zahlreichen Ginsorten in jede gut sortierte Bar. Es ist die Sortenvielfalt, die den angestaubten Wacholder in die neue Zeit katapultiert und dafür gesorgt hat, dass er sein Image ändern konnte.

Die Voraussetzung für erfolgreiche und beliebte Spirituosen ist die Vielfalt bei der Anwendung. Pur trinken ist für viele Menschen zu stark, das schafft nur die britische Königin, die sich jeden Tag ein Gläschen Gin genehmigt. Dank seiner abwechslungsreichen Sorten muss heute aber niemand mehr die Nase zuhalten und das brennende Getränk die Kehle runterstürzen. Und wer die Kombination mit einem bitteren Tonic nicht für sich entdecken kann, darf Gin auch gern in Form eines milden Cocktails konsumieren und so auf seine Kosten kommen.

Was macht einen echten Gin eigentlich aus?

Die typische Note des Wacholders ist ein eindeutiges Merkmal des Gins, doch die Destillation erfolgt auf anderem Wege. Seinen Geschmack erhält er aufgrund der Aromatisierung, während der Destillation werden die Aromen dem Alkohol zugefügt. Die Ansprüche an einen echten Gin sind hoch, so muss er einen Mindestgehalt an Alkohol von 37,5 % aufweisen können und enthält jede Menge weitere Aromen.

Mehr als 100 Botanicals stehen zur Verfügung, um jeder einzelnen Ginsorte ihre ganz besondere Note zu geben. Grundzutat ist der Wacholder, doch der Hersteller selbst kann nun entscheiden, welche weiteren Beigaben für die geschmackliche Orientierung des Drinks sorgen sollen.

In Deutschland wird häufig gebrannt

In Deutschland gibt es mittlerweile zahlreiche Destillerien, die Gin als neues Kultgetränk für sich entdeckt haben. Ganz besonders bekannt ist dabei die Black-Forrest-Destillerie, die im Jahr 2011 den Titel als „bester Gin weltweit“ für sich gewinnen konnte. Wer heute nicht mehr auf den angestaubten Geschmack des Wacholders setzt, kann sich durch die verschiedenen Aromen probieren. Angefangen von Safran über Ingwer bis hin zu Muskat oder Malz gibt es unzählige Nuancen, die allesamt eine ganz besondere Note mitbringen.

Ein Klassiker bleibt jedoch nach wie vor der Gin Tonic, der in Hunderten Bars Abend für Abend über den Tresen geht. Aber auch hier hat sich die Darreichung verändert. Heute wird der Gin Tonic nicht mehr zwingend mit einer Scheibe Limette serviert, sondern kann auch mit einer Gurkenscheibe oder sogar in Form eines Longdrinks über den Tresen gehen.

Die Symbiose aus Tonicwater und Gin ist vor allem aufgrund des bitteren Tonic Geschmacks so beliebt geworden. Durch die etwas würzig-angestaubte Note des Gins wird die Bitterkeit des Tonics nicht unterdrückt, aber gedämpft, sodass das Getränk gut trinkbar ist, ohne dass es die Geschmacksknospen zu stark beeinflusst. Die Kohlensäure tut ihr übriges und macht den Gin Tonic nicht nur zu einem raffinierten und leicht zu mixenden Longdrink, sondern auch zu einem Fresh-Up für laue Sommerabende. Die Stärke lässt sich durch die Menge des Gins wunderbar variieren.

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