Alles was du über Reserve Gin wissen musst

Gin zeichnet sich üblicherweise als klarer Spirituose aus, die direkt nach der Destillation und Reduzierung mit Wasser auf Trinkstärke, direkt und ohne Zwischenlagerung in Flaschen abgefüllt wird.

Reserve Gin – der Whisky unter den Gins

Bei vielen anderen Spirituosen wie zum Beispiel bei Rum oder Whisky ist das anders. Gerade beim Whisky geht nichts unter 3 Jahren im Holzfass. Und gerade diese Holzaromen, die dann an den Whisky übergehen und Noten von Vanille, Nüssen oder Dörrobst erzeugen lieben Whiskyfreunde.

Reserve Gin bietet hier parallelen zu Whisky und Gin-Liebhaber die auch auf Holzaromen stehen, können sich freuen.

Die Gin Sorte Reserve Gin vereint den Charakter eines Gins, mit seinen intensiven Wacholderaromen und dem eines Whiskys und seinen feinen Holznoten. Denn dieser Gin wird – wie Whisky – in einem Holzfass gelagert und dadurch verfeinert.

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Nur die Lagerzeit ist bei diesem Gin nicht so streng wie bei einem Whisky, genau genommen ist es nicht vorgeschrieben wie lange ein Reserve Gin in einem Holzfass lagern muss. Je nach Ginmarke sind das ein paar Monate bis hin zu einigen Jahren.

Bei der Lagerung werden gerne Holzfässer genommen, die bereits mit einer Spirituose vorbelegt waren, wie zum Beispiel Bourbon-, Wein-, oder Brand-Fässer. Dadurch übertragen sich zusätzlich zu den Holznoten, feine Aromen der vorgelagerten Spirituose in den Gin.

Wie wird Reserve Gin hergestellt und was ist das Besondere daran?

Diese Frage ist schneller erklärt. Denn bei einem Reserve Gin handelt es sich in der Regel um einen Dry oder London Dry Gin, der nach den entsprechenden Vorschriften destilliert wurde und im Anschluss in Holzfässern gelagert wird.

Die Lagerung macht den Gin noch geschmacksintensiver und rundet seine Aromen ab, da die Alkoholnote durch die Lagerung im Holzfass etwas gefälliger wird. Dies ist aber auch davon abhängig wie lange ein Gin mit dem Holz in Berührung kommt.

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Die meisten Brennereien verzichten auf die Herstellung einer Reserve Gin Sorte aus ihrem Hause. Zum einen ist es schwer den ohnehin schon geschmacksintensiven Gin und die Aromen die durch eine Holzfasslagerung entstehen zu kombinieren und zu anderen entsteht ein gewisses Risiko, da ein Gin im Holzfass zunächst totes Kapital bedeutet.

Unserer Meinung nach sollten sich viel mehr Brennereien an einem Reserve Gin versuchen. Denn wer einen guten Brennmeister hat, bekommt auch dieses „Kind“ geschaukelt und erzeugt so ganz neue Gin Kompositionen.

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Diese Reserve Gins musst du probiert haben:

Windspiel Reserve Gin
Citadelle Reserve Gin
Jodhpur Reserve London Dry Gin

Mehr über Reserve Gin und seinen Geschmack erfahren? Schaue dir unsere Reserve Gin Tests, mit allen Gins die wir bislang von dieser Gin Sorte getestet haben, an!

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